Wer steckt denn eigentlich hinter bachgold.de?


Fangen wir erst einmal ganz klassisch an...

Mein Name ist Dominic und ich gehe langsam aber sicher auf die 30 zu. Beruflich bin ich in der Elektrotechnik tätig, was mir sehr viel Freude bereitet. In meiner Freizeit kümmere ich mich um meine Familie, das Haus und um den Garten. Nicht nur das Goldwaschen liegt mir schwer am Herzen, sondern auch die Terraristik.
Basteln, schrauben, werkeln sowie das Neu/Erfinden von Dingen ist mein Element. Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass all diese Dinge super kompatibel sind.
Ebenso bin ich ein sehr naturverbundener und sozialer Mensch, der gerne mal über den Tellerrand hinausschaut und sich ein eigenes Bild der Tatsachen macht.

Wie man unschwer erkennen kann, komme ich aus dem wunderschönen Bayern. Um genau zu sein, aus der Region Kaltental.
Kaltental ist eine sehr ländliche und verschlafene Gegend, die im Ostallgäu zwischen Lech und Wertach liegt.


Damit ihr eine bessere Vorstellung meinerseits bekommt, hier noch ein kleiner Schnappschuß.






Wie kam ich eigentlich zum Goldwaschen?


Es ist ja so, dass eigentlich jeder Goldwäscher seine eigene Geschichte hat, wie er mit dem Hobby zum ersten Mal in Berührung kam.

Und hier ist nun meine...

Ich war als kleiner Junge schon immer ein Sucher und Sammler. Die Augen immer am Boden und jedes kleine Stück Metall wurde aufgehoben und sei es noch so verrostet gewesen.
Alte Schrauben, krumme Nägel aber auch Münzen wurden tagtäglich gesammelt.

Am allermeisten musste meine Mutter darunter leiden, da sie jedes Mal meine Hosen, bevor sie gewaschen wurden, auf das Genaueste kontrollieren musste. Wie ihr euch denken könnt, kam es nicht nur einmal vor, dass es Rostflecken auf der frisch gewaschenen Kleidung gab oder sogar die Waschmaschine streikte und mein Vater mit dem Werkzeug anrücken musste.

Im Alter von ca. 6- 7 Jahren sah ich eine Reportage über Goldwäscher in Thüringen und war von diesem Augenblick fasziniert vom Gold, dem Suchen, dem Waschen und Finden.
Seitdem träumte ich vom Goldwaschen. Ich überlegte als Kind oft, wie ich es anstellen könnte, einmal nach Thüringen zu kommen um Gold zu waschen.

Mal davon abgesehen, dass ich nie nach Thüringen kam, war ich nicht mal ansatzweise im Bewusstsein, dass ich das Gold direkt vor der Haustüre habe.

Als gebürtiger Schwabe, der in der bekannten Fuggerstadt Augsburg aufgewachsen ist und somit der Lech und seine Nebenflüsse mein täglicher Spielplatz war, kannte ich die Lechufer sowie die Kiesbänke in und auswendig.

Hätte mir doch damals jemand gesagt, dass man bei uns in Bayern auch Gold aus den Flüssen und Bächen waschen kann.

Dieser Traum verlor sich dann im Laufe meines Lebens... leider...

Ein bischen mehr als 20 Jahre später...
saß ich mit meiner Frau im Spätsommer 2011 auf der Terrasse bei einem kühlen Weißbier und wir genossen die letzten Sonnenstrahlen des Jahres. Wir philosophierten über unsere Kindheitsträume... und es machte in meinem Kopf klick...!

Es fiel mir wieder ein. Der Traum vom Goldwaschen!

Erster Gedanke, "Abenteuer..."
Zweiter Gedanke, "Wie..."
Dritter Gedanke, "Wo..."

Ein paar Tage später nahm ich mir mal einen Abend die Zeit um der Sache auf den Grund zu gehen.
Erste Antworten fand ich auf meine oben genannten Gedanken umgehendst.

Abenteuer - ja
Wie - Goldwaschpfanne / Goldwaschrinne
Wo - Flüsse und Bäche in Bayern

Es müsste mittlerweile November 2011 gewesen sein, als ich mir meine erste Goldwaschpfanne über das Internet bestellte. Sie war von der Firma "Estwing" und hat mich um die 14€ gekostet.
Bis zum Januar /Februar 2012 hatte ich mich erst einmal mit der Theorie beschäftigt und ich habe versucht meine Ausrüstung bis zum Frühjahr soweit komplett zu haben, um mal losziehen zu können.

Hohe Gummistiefel, eine Gartenschaufel und meine Goldwaschpfanne hatte ich bei meinem ersten Ausflug dabei.
Wie man in der Theorie Gold im Fluss oder Bach findet und was es sonst noch zu beachten galt war mir klar.

Nach 2- 3 Versuchen auf eigene Faust, stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, Gold erst einmal zu finden um es überhaupt waschen zu können.

Weitere Abende vor dem Internet ließen mich in diverse Goldwäscherforen eintreten und ich lernte im Laufe des Frühjahrs ein paar nette Goldwäscher kennen. Man zeigte mir den Umgang mit der Waschpfanne und sonstige Tricks, die in keinem Buch und auch nicht im Internet zu finden sind. Auch der eine oder andere Waschplatz wurde mir gezeigt und ich hatte das erste Mal Gold in der Pfanne.


Ein Gefühl... so unbeschreiblich toll und unvergesslich.
Mein erstes Gold das ich gewaschen habe, könnt ihr im linken Bild sehen. Fotografiert wurde durch eine 30-fach Lupe auf Millimeter-Papier.


In der Zwischenzeit...
gehe ich regelmäßig zum Waschen und finde immer wieder neue Plätze, beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Thema Goldwaschen und verbessere mein Equipment.

Mittlerweile entwickle und baue ich Goldwaschrinnen und entwerfe eigene Mattensysteme für diese, um meine Waschrinne noch effizienter arbeiten zu lassen. Ebenso brodelt die ein oder andere Idee bzgl. Rütteltisch und Siebtrommel in meinem Kopf. Bin gespannt was die nächsten Winter basteltechnisch bringen werden.

Das war nun mein persönlicher Werdegang was das Thema Goldwaschen angeht.
Schaut doch immer mal wieder vorbei, es erwarten euch regelmäßig neue Einträge aus der wunderschönen Alpenregion.


Immer eine Pfanne voll Gold wünscht,
Dominic